Tiefenpsychologischer Ansatz

Für Tiefenpsychologen vollzieht sich seelisches Geschehen nicht nur bewusst, vielmehr gibt es ausgedehnte Bereiche unverstandener, nicht ins Auge gefasster, nicht eigens thematisierter Tatsachen. Um sich mit sich selbst auseinander setzen zu können, muss der Schlüssel zur Seele gefunden werden und dieser Schlüssel liegt im Unbewussten.

Der Begriff des Unbewussten leitet die Geschichte der Tiefenpsychologie ein. Sie weist Wege, wie man zu diesem Unbewussten kommen kann. Freud nannte den Traum den "Königsweg zum Unbewussten", andere Zugänge sind die frühen Kindheitserinnerungen, die Analyse aktueller Konflikte, die freie Assoziation und die Erhebung des Lebensstils.

Wichtig und unentbehrlich in Diagnose und Therapie ist der Umgang mit Verdrängung und Abspaltung. Hier stellen tiefenpsychologische Methoden einen wichtigen Zugang dar.

 

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