Ebenso wie systemisches Denken setzt auch die Gestaltpsychotherapie an die Stelle einer krankheits- und störungsorientierten Vorgehensweise die Ressourcen- und Lösungsorientierung. Sie ist existenzphilosophisch ausgerichtet, tiefenpsychologisch fundiert und in ihrem methodischen Vorgehen phänomenologisch, dialogisch und experimentell.
Vor diesem Hintergrund ist die Gestaltpsychotherapie ein ganzheitliches Therapieverfahren, das die körperlich-seelisch-geistige Integration der Person in ihrer Umwelt zum Ziel hat. Dadurch gewinnt diese die Fähigkeit zurück, für ihr eigenes Leben Verantwortung zu übernehmen und gewinnt so wieder Freiheit durch Wahlmöglichkeiten.