Das Institut Systegra wurde im Jahr 2000 mit dem Ziel gegründet, systemische Psychotherapie, Beratung und Supervision in Theorie und Praxis weiter zu entwickeln und im Rahmen von Fortbildungsveranstaltungen weiter zu vermitteln.
Der integrative Gedanke wird von unseren Fachkräften, die über ein breites Spektrum praktischer Erfahrungen in unterschiedlichen Berufsfeldern und über Ausbildungen in verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen und Psychotherapieverfahren verfügen, in die Praxis umgesetzt.
Systemische Therapie hat ihre Wurzeln in der Familientherapie und ist heute ein eigenständiges psychotherapeutisches Verfahren mit einer Vielzahl von Methoden und Anwendungsbereichen. Sie betrachtet den Menschen im Beziehungsgefüge seines sozialen Umfeldes und sieht Symptome als Ausdruck meist tradierter Beziehungsmuster. Therapeutische Interventionen zielen darauf ab, diese Muster deutlich werden zu lassen, individuelle Ressourcen zu aktivieren und die Vielfalt der Handlungsmöglichkeiten zu erweitern.
Die systemische Praxis des Instituts Systegra umfasst neben Einzel-, Paar-, Familien- und Gruppentherapie die Bereiche Tätertherapie, Supervision, Fortbildung sowie Diagnostik und gutachtliche Stellungnahmen.
Schwerpunkt ist der Kontext Gewalt: Gewalttäter und Sexualstraftäter sollen befähigt werden, aus Gewalt- und Missbrauchskreisläufen auszusteigen. Fachkräfte erhalten das notwendige Handwerkszeug, um in ihrem jeweiligen Berufsfeld adäquat mit gewalttätigen und sexuellen Übergriffen, mit Tätern und mit Opfern, umgehen zu können.