Systemische Therapie
Systemische Beratung
Systemisches Denken und Handeln
Ausbildung systemische Beratung
Weiterbildung systemische Beratung
Ausbildung systemische Therapie
Ausbildung systemische Sozialarbeit
Ausbildung systemische Pädagogik
Systemische Therapie
Systemische Sozialarbeit
Systemische Pädagogik
Systemische Diagnostik
Systemische Pädagogik Schule
Paartherapie
systemische Paartherapie
systemische Paarberatung
Paarcoaching
Familientherapie
systemische Familientherapie
Familienberatung
systemische Familienberatung
Familiencoaching
systemisches Familiencoaching
Familientraining
Elternschule
Systemische Supervision
Supervision
Systemisches Coaching
Coaching
Systemische Fachberatung
Fortbildung
Weiterbildung
Ausbildung
Psychotherapie
Beratung
Psychotherapeutische Behandlung
Gewalt
Physische Gewalt
Körperliche Gewalt
Straßengewalt
Anti-Gewalt-Training
Anti-Aggressions-Training
Therapie mit Gewalttätern
Therapie mit Sexualstraftätern
Sexuelle Gewalt
Pädophilie
Kinderpornographie
Vergewaltigung
Kindesmisshandlung
Kindesmissbrauch
Missbrauch
Sexueller Missbrauch
Häusliche Gewalt
Platzverweis
Verkehrspsychologisches Schulungsprogramm
Verkehrspsychologisches Therapieprogramm
Vorbereitung auf die Medizinisch-psychologische Untersuchung
Vorbereitung MPU
Alkohol und Gewalt
Im einzeltherapeutischen Setting ist der therapeutische Prozess an die Interaktion zwischen Klient und Therapeut gekoppelt. Er dient als Grundlage, auf der Proble-me benannt, Ziele formuliert und Veränderungen möglich werden.
Im Erstgespräch wird neben einem ersten Auftrag, den der Klient erteilt, Frequenz und Dauer der Therapie vorläufig festgelegt. In der Regel finden die Sitzungen wöchentlich oder 14tägig statt und dauern 50 Minuten.
Der Zeitraum umfasst sowohl Beratungen, die in wenigen Sitzungen zum Erfolg führen können, als auch kurzzeittherapeutische Settings von 10 bis 15 Sitzungen und intensive psychotherapeutische Behandlungen, die sich über mehrere Jahre erstrecken können.
Die Kosten belaufen sich auf € 68,-- pro Sitzung.
Systegra Stuttgart, Psychotherapie, Systemische Therapie, Familientherapie, Paartherapie, Psychotherapeuten, Sexueller Missbrauch, Tätertherapie, Supervision, Coaching, Fortbildung, Weiterbildung Sexualstraftäter, Jugendliche Sexualtäter, Inzest, Gewalt, Häusliche Gewalt, Opfertherapie, Traumatherapie, Systemische Beratung, Elternberatung, Kindesmissbrauch, Sexueller Missbrauch, Vergewaltigung, Pädophilie, Therapie, Exhibitionisten, Gruppentherapie Fachberatung Telefonberatung
Einzeltherapie | Paartherapie |Familientherapie | Gruppentherapie | Elterncoaching | Mediation | Traumatherapie | Tätertherapie | Supervision |
Webdesign: smartwebdesign.de
Die Freude und das Leiden an der Paarbeziehung haben großen Einfluss auf unser seeli-sches und körperliches Wohlbefinden. Häufig merken wir es erst spät, wenn wir den Kon-takt zueinander verlieren, wenn die Beziehung zum Partner verflacht und Sprachlosigkeit einkehrt.
Paartherapie hat zum Ziel, eine gemeinsame Sprache zu finden, gemeinsam Lösungswege zu suchen und eine Neuorientierung zu wagen.
Der Zeitraum ist individuell festzulegen und umfasst ein Spektrum von einmaligen Sitzun-gen bis zu langfristigen Begleitungen, von aktuellen Kriseninterventionen bis zu wöchent-lichen Sitzungen.
Die Kosten belaufen sich bei 60 Minuten auf € 84,-- und bei 90 Minuten auf € 126,--.
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Webdesign: smartwebdesign.de
Wenn die Auseinandersetzungen den Alltag bestimmen, keiner mehr be-
reit ist, sich für den anderen einzusetzen, die Lasten ungleich
verteilt sind, die Gefahr des Auseinanderbrechens der Familie zu-
nimmt, dann ist es an der Zeit, etwas zu verändern und sich pro-
fessionelle Hilfe zu holen.
Familientherapie arbeitet mit unterschiedlichen Methoden, bei-
spielsweise Familienaufstellung und Skulpturen, Familienrekons-
truktion und Genogrammarbeit. Koalitionen und Allianzen im Umgang
miteinander werden entdeckt und besprechbar gemacht und das Ge-
flecht der Beziehungen Stück für Stück entwirrt. Ziel kann sein,
das innere Gleichgewicht wieder herzustellen und die Positionen der
Familienmitglieder generationsgerecht zu verteilen. Ziel kann aber
auch sein, einen Trennungsprozess zu begleiten.
Die Kosten belaufen sich bei 90 Minuten auf Preis € 126,--
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Die Therapie in einer Gruppe zeichnet sich durch eine Vielfalt an Perspektiven aus, die von den Teilnehmern eingebracht werden. Damit hat die Gruppe eine Reihe von "Wirkungen", die über die Möglichkeiten einer Einzeltherapie hinausgehen. Der Gruppenleiter hat die Funktion, die Prozesse deutlich und damit verstehbar zu machen, Interaktionsmuster aufzuzeigen und Raum zu geben für die Bearbeitung individueller Probleme.
Der Ablauf der Gruppentherapie ist an wenige Regeln gebunden. Eine davon ist
die Verpflichtung zum absoluten Stillschweigen über das, was in den Sitzungen
gesprochen wird, natürlich auch über das spätere Ende der Therapie
hinaus. Nur so können sich die einzelnen Gruppenmitglieder geschützt
fühlen und die notwen-dige Offenheit mitbringen.
Eine weitere wichtige Regel ist die möglichst ununterbrochene Teilnahme
an den Sitzungen. Für nicht wahrgenommen Sitzungen muss ein so genanntes
Bereitstel-lungshonorar bezahlt werden. Bei längeren Krankheiten kann eine
gesonderte Vereinbarung getroffen werden, um unzumutbare Belastungen auszuschließen.
90 Minuten € 25,-- bis 40,-- (je nach Gruppengröße)
120 Minuten € 35,-- bis 55,-- (je nach Gruppengröße)
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Die gesellschaftlichen Veränderungen haben jede Vorstellung vom "richtigen Er-ziehungsstil" oder vom "richtigen Erziehungsverhalten" hinfällig werden lassen. Es fehlt an Vorbildern, an denen wir uns orientieren können. Manchmal fehlt der Partner, mit dem wir uns austauschen, auf den wir uns verlassen können. Manch-mal fehlt die Ausgewogenheit zwischen Gefühl und Verstand und wir denken, dass wir es nie schaffen, mit "diesem schwierigen Kind" richtig umzugehen.
Elternberatung richtet sich nach den Bedingungen und Möglichkeiten des jeweili-gen Familiensystems und hat das Ziel, Eltern zu helfe, wieder handlungsfähig zu werden, damit sie den Kindern klare Regeln und eine sichere Orientierung, Halt und Sicherheit vermitteln können.
Elterncoaching ist in unterschiedlichen Settings möglich, von Einzelberatung bei Alleinerziehenden über Paar- und Familientherapie bis zu Tagesseminaren für El-terngruppen.
Wir informieren Sie gerne über unsere Angebote.
Bei einem Mobile geraten alle Teile ins Schwingen, wenn nur ein Teil angestoßen wird und sich bewegt. Vergleicht man die Familie mit einem Mobile, so verändern sich alle Familienmitglieder, wenn auch nur ein Teil der Familie sich zu verändern beginnt.
Wir helfen Ihnen, sich in Bewegung zu setzen und sich selbst – Ihre Sichtweisen und Haltungen – und den Umgang miteinander zu verändern.
Elterncoaching ist eine Form der Beratung und Unterstützung. Die Probleme, die Sie ansprechen, sehen wir als Teil eines Lösungsversuchs, denn: alles Wissen um den „besseren“ Umgang miteinander ist ebenso wie die Fähigkeit dazu bereits in Ihrer Familie und in jedem einzelnen Familienmitglied vorhanden. Nur: oftmals sind die erfolgreichen Lösungswege verbaut und nicht sichtbar. Familienaufstellungen, Skulpturarbeit und Genogramme helfen ebenso wie Gespräche, ein positives Familienbild entstehen zu lassen.
Therapie mit traumatisierten Menschen baut auf deren natürlichem Bestreben
nach Wachstum und Gesundheit auf und bedeutet,
· eine Vertrauensbasis zu schaffen,
· den bewussten Umgang mit Emotionen und Affekten zu fördern,
· das Bewusstmachen und Verstärken der persönlichen Ressourcen
und Kompe-tenzen,
· das Herauswachsen aus der Opferidentität zu forcieren und
· das Anstreben einer neuen Identität mit einer größeren
Selbstakzeptanz zu fördern.
Entspannungs-, Stabilisierungs- und Stressbewältigungstechniken kommen ebenso zum Einsatz wie die ergänzende Methode der Traumaverarbeitung EMDR (Eye Movement Desensitization und Reprocessing).
Einzeltherapiestunde 60 Minuten € 68,--
Gruppentherapie
für Männer mit einer Gewaltproblematik
14tägig montags von 18.00 bis 19.30 Uhr
14tägig dienstags von 19.00 bis 20.30 Uhr
Gruppentherapie
für Männer, die ein Sexualdelikt begangen haben
14tägig montags von 18.00 bis 19.30 Uhr
Gruppentherapie
für Jugendliche (14 bis 18 Jahre) mit einer Gewaltproblematik
wöchentlich donnerstags 16.00 bis 18.00 Uhr
Gruppentherapie
für Kinder und Jugendliche (12 bis 17 Jahre), die sexuell übergriffig
geworden sind
Wöchentlich montags von 15.00 bis 17.00 Uhr
90 Minuten € 25,-- bis 40,-- (je nach Gruppengröße)
120 Minuten € 35,-- bis 55,-- (je nach Gruppengröße)
Wenn Sie ein akutes Problem sofort ansprechen und besprechen wollen, wenn Sie Hilfe brauchen und nicht auf einen Gesprächstermin warten wollen, dann rufen Sie uns unter unserer
Hotline 0190 / 862 39 39 999 (1,86 / Min.)
In unserer Geschäftszeit werktags zwischen 9.00 und 18.00 Uhr an.
Wir beraten Sie, auch wenn Sie Ihren Namen nicht nennen, wenn Sie anonym bleiben wollen.
Supervision und Coaching sind Formen berufsbezogener Beratung. Sie fördern
- auf dem Hintergrund des jeweiligen institutionellen Kontextes und der individuellen
Bio-graphie - personale Fähigkeiten und professionelle Fertigkeiten im
belastenden Arbeitsalltag. Durch den Wechsel von Innenperspektive und Außenperspektive
wird ressourcenorientiert die Handlungskompetenz erweitert.
Supervision kann mit Einzelnen, im Team oder als Gruppe mit Teilnehmern aus
un-terschiedlichen Berufsfeldern und Institutionen durchgeführt werden.
In der Team- und Gruppensupervision werden die von den TeilnehmerInnen eingebrachten
Fälle, Fragen und Probleme mittels unterschiedlicher Methoden - Skulpturen,
Aufstellun-gen, Rollenspiel - erfasst und Lösungen gemeinsam konstruiert.
Preise
· Einzelsupervision: 60 Minuten € 84,--
· Teamsupervision: 120 Minuten € 178,--
· Gruppensupervision: 120 Minuten / Preis richtet sich nach der Anzahl
der Teil-nehmer
Fachberatung wird als besondere Form der Supervision in Verbindung mit Weiterbil-dungsinhalten
angeboten. Angesprochen werden pädagogische und therapeutische Fachkräfte,
die beruflich mit Kinder- und Jugendlichen befasst sind und sich in die-sem
Kontext fallspezifisch mit gewalttätigen und sexuellen Übergriffen
auseinander setzen müssen. Fachberatung ist beispielsweise indiziert, wenn
es in einer Jugendhil-feeinrichtung zu sexuellen Übergriffen unter Kindern
und Jugendlichen gekommen ist, die Betreuer handeln müssen und sich darüber
hinaus auch mit Hintergründen und theoretischen Aspekten befassen wollen.
Fachberatung und Supervision können in einmaligen Sitzungen zum Klären
des wei-teren Vorgehens beispielsweise bei dem Verdacht auf sexuellen Missbrauch
beste-hen, aber auch in einer Sequenz, beispielsweise für Sozialarbeiter
und Erzieher im Heim- und Wohngruppenbereich, die mit sexuell übergriffigen
Jugendlichen arbeiten.
Preise auf Anfrage und nach Vereinbarung
Das Therapeutenteam setzt sich zusammen aus Diplom-Psychologen, Diplom-Pädagogen,
Diplom-Sozialarbeitern und Sozialwissenschaftlern mit Approbationen als Psychologische
Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten sowie der staatlichen
Anerkennung nach dem Heilpraktikergesetz (HPG).
Alle Mitarbeiter haben in ihrer langjährigen Praxis in unterschiedlichen
Institutionen und Berufsfeldern Erfahrungen sammeln können, um insbesondere
im Kontext Ge-walt kompetent und erfolgsorientiert arbeiten zu können.
Unterschiedliche psychotherapeutische Qualifikationen - systemische Therapie
und Familientherapie, Verhaltenstherapie, Gestalttherapie und Gestalttheoretische
Psy-chotherapie, Integrative Therapie und Bioenergetik, tiefenpsychologisch
fundierte Gesprächstherapie - ermöglichen, fallspezifisch und schnell
den passenden Thera-peuten zu finden.
Zentraler Bestandteil der therapeutischen Arbeit sind regelmäßige
Team- und Fallbe-sprechungen und individuelle Supervision bei externen Fachkollegen.
Die Qualität des Angebots liegt nicht zuletzt in der Methodenvielfalt und
der Aktualität durch Fortbildung sowie aktive und passive Teilnahem an
Fachkongressen.
Anne Lipps
Diplom-Pädagogin
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin
Systemische Familientherapeutin und Supervisorin
Edmund Keil
Psychologischer Psychotherapeut
Integrative Therapie und Bioenergetik
Uwe Wilke
Diplom-Sozialarbeiter
Gestalttheoretische Psychotherapie
Dr. phil. Udo Künzel
Tiefenpsychologisch fundierte Gesprächstherapie (HPG)
Mediator
Renè Cuadra
Diplom-Psychologe
Systemische Therapie und Familientherapie
Systemische Supervision
Kontakt
Das Team der Geschäftsstelle
Anne Lipps
Olga Gröber
Claudia Puschmann 0711 / 6207075
info@systegra
Supervision ist eine Form berufsbezogener Beratung. Sie fördert - auf
dem Hin-tergrund des jeweiligen institutionellen Kontextes und der individuellen
Biographie personale und soziale Fähigkeiten und professionelle Fertigkeiten
im Arbeitsalltag.
Supervision findet in unterschiedlichen Settings statt: Einzelsupervision, Gruppen-supervision
und Teamsupervision. Die Einzelsupervision ist ein Zwiegespräch zwi-schen
Supervisor und Supervisand. In einer Gruppensupervision nehmen Supervi-sanden
teil, die nicht in einem Arbeitszusammenhang zueinander stehen, aber in ähnlichen
Kontexten arbeiten. Die Teamsupervision wird von Supervisanden be-sucht, die
miteinander im Alltag zusammenarbeiten und ein Team bilden. Mit dem Setting
verändern sich auch die Themen: In der Einzelsupervision und der Grup-pensupervision
erhält jeder Teilnehmende Raum, sein eigenes professionelles Handeln zu
reflektieren. In der Teamsupervision steht neben der Fallarbeit auch das Miteinander,
die Zusammenarbeit, eventuelle Konflikte und Störungen und deren Klärungen
und Lösung.
Die Kosten für Einzelsupervision betragen € 84,-- / 50 Minuten, für
Teamsupervisi-on € 178,-- für eine zweistündige Sitzung. Der
Teilnehmerbeitrag für die Gruppen-supervision beläuft sich auf €
45,-- bei einer Dauer von 120 Minuten und 8 Sitzun-gen im Jahr.
Verschiedene Anlässe können zum Entzug der Fahrerlaubnis führen. Die Führer-scheinstelle verlangt ein MPU-Gutachten bei:
· Alkohol am Steuer
Sie sind mit mehr als 1,6 aufgefallen
· Punkte im Flensburger Register
Sie haben mehr als 18 Punkte
· Drogen
Ihnen wurde Drogenkonsum nachgewiesen
Sie wollen sich mit den Anforderungen auseinandersetzen, die an Sie gestellt
wer-den, um den Führerschein wieder zu erlangen?
Sie wollen sich mit den Ursachen, mit dem, was Sie dazu beigetragen haben, den
Führerschein zu verlieren, befassen und Ihr Verhalten verändern?
Wir bieten Ihnen Unterstützung an,
· Ihr Alkohol- oder Drogenproblem in den Griff zu bekommen (Suchtberatung)
· Ihr Fahrverhalten zu reflektieren und zu verändern
· Ihre persönlichen Lebensumstände zu stabilisieren
· Ihre aggressiven Impulse besser zu kontrollieren
und bereiten Sie auf die medizinisch-psychologische Untersuchung vor.
Einzelgespräche
Wenn Sie sich über einen längeren Zeitraum mit Ihrer Lebenssituation,
mit Ihrer Suchtproblematik oder anderen persönlichen Fragen und Problemen
auseinander setzen wollen, und wenn Sie eher mit nur einer Person offen sprechen
können, dann sind für Sie wöchentliche Einzelgespräche der
richtige Weg. (Einzelbera-tung/Einzeltherapie € 70,--)
Gruppengespräche
Hier lernen Sie im Kontakt mit ebenfalls vom Führerscheinverlust Betroffenen
über die Ursachen zu sprechen und gemeinsame Lösungen für Probleme
zu finden und Strategien für Veränderungen zu entwickeln. Die Gruppensitzungen
finden wö-chentlich für 2 Stunden über einen Zeitraum von 10
Wochen statt. Die Gruppe besteht aus maximal 6 Teilnehmern, der Unkostenbeitrag
beläuft sich auf € 50,--pro Sitzung.
Wochenendschulung
In zwei Wochenendseminaren - samstags von 10.00 bis 17.00 Uhr und sonntags von
9.00 bis 14.00 Uhr - werden Ihnen durch einen versierten Fahrlehrer die Kenntnisse
vermittelt, die im Zusammenhang mit Alkohol am Steuer zur Wiederer-langung des
Führerscheins notwendigerweise vorhanden sein müssen. Zudem dient
die Gruppe dazu, die kommunikative Kompetenz zu erwerben, die Sie brau-chen,
um in dem psychologischen Gespräch überzeugen zu können.
Die Teilnehmergebühr für das Wochenendseminar beträgt €
250,--
Gewaltprävention im Rahmen der Arbeit des Instituts Systegra zielt darauf, Tätern und Opfern Hilfestellung zu geben, aus Gewaltkreisläufen auszusteigen. Dabei werden gleichermaßen Opfer und Täter von Gewalt angesprochen, weil wir wis-sen, dass aus Opfern Täter werden und dass - gerade bei Jugendlichen - Täter zeitnah Opfer waren oder noch sind.
Gewaltkontexte sind:
· Häusliche Gewalt
· Sexuelle Gewalt
· Psychische und physische Gewalt
Fachberatung wird als besondere Form der Supervision in Verbindung mit Weiterbildungsinhalten angeboten. Angesprochen werden pädagogische und therapeuti-sche Fachkräfte, die beruflich mit Kindern und Jugendlichen befasst sind und sich in diesem Kontext fallspezifisch mit gewalttätigen und sexuellen Übergriffen aus-einander setzen müssen. Fachberatung ist beispielsweise indiziert, wenn es in ei-ner Jugendhilfeeinrichtung zu sexuellen Übergriffen unter Kindern und Jugendli-chen gekommen ist, die Betreuer handeln müssen und sich darüber hinaus auch mit Hintergründen und theoretischen Aspekten befassen wollen.
Fachberatung kann in einer einmaligen Sitzung zum Klären des weiteren Vorge-hens beispielsweise bei dem Verdacht auf sexuellen Missbrauch bestehen oder aber in einer mehrteiligen Sequenz, wenn beispielsweise konzeptionelle Verände-rungen in Einrichtungen geplant sind.
Die Kosten betragen € 170,-- für eine zweistündige Sitzung.
Trauma bedeutet, einer extrem bedrohlichen Situation ausgesetzt zu sein. Die
üblichen und bewährten Bewältigungsmöglichkeiten greifen
nicht mehr, Hilflosigkeit und schutzlose Preisgabe sind die Folge. Damit einher
kann eine dauerhafte Erschütte-rung von Selbst- und Weltverständnis
gehen.
Kinder und Jugendliche beispielsweise, die Opfer von sexueller Gewalt gewesen
sind, verarbeiten das Erlebte häufig durch Abspaltung der Erlebnisse und
der damit ver-bundenen Gedanken und Gefühle. Sie verlieren den Bezug zu
sich selbst, entwickeln ein gestörtes Selbstbild, eine gestörte Identität.
Sie beklagen eine hilflose Angst, Wut und Spannung, was häufig zu Selbstbeschädigungen
oder auch unkontrollierten Wutausbrüchen führt.
Opfer von physischer, psychischer und sexueller Gewalt leiden auch unter Nachhallerinnerungen
(Flashbacks) und Albträumen, Konzentrationsschwierigkeiten und Schlafstörungen,
Niedergeschlagenheit und dissoziativen Störungen. Traumatherapie versucht,
Lösungen zu finden und Veränderung herbeizuführen.
Traumatherapie geht davon aus, dass den Menschen ein natürliches Bestreben
zu Wachstum und Gesundheit innewohnt. Traumatherapie bedeutet das Schaffen einer
Vertrauensbasis, den bewussten Umgang mit Emotionen und Affekten zu fördern,
das Bewusstmachen und Verstärken der persönlichen Ressourcen und Kompetenzen,
das Herauswachsen aus der Opferidentität zu forcieren und das Anstreben
einer neuen Identität mit einer größeren Selbstakzeptanz zu
fördern.
Traumatherapie hat die Schwerpunkte: Stabilisierung, Traumabearbeitung und In-tegration.
Im einzeltherapeutischen Setting steht die Vertrauensbildung in der Be-ziehung
zum Therapeuten im Vordergrund; Entspannungs-, Stabilisierungs- und Stressbewältigungstechniken
werden erarbeitet. "Eye Movement Desensitization and Reprocessing"
(EMDR) kommt als ergänzende Traumaverarbeitungsmethode zur Anwendung.
Die Entstehung gewalttätiger und sexuell abweichender Phantasien und die
Art und Weise der Umsetzung in Handlung wird als entwicklungspsychologisches
Phänomen betrachtet und ebenso wie das Szenarium der Straftaten im Beratungs-
und Thera-pieprozess thematisiert. Kindheit und Jugend, traumatisierende Erlebnisse
und Erfahrungen in der Familie, in der Schule und im Freundeskreis werden erinnert,
alte Muster entdeckt und in einen Zusammenhang zur Tat gestellt. Diese Muster
können die persönliche Weiterentwicklung behindern und destruktives
und abweichendes Verhalten begründen.
Die Tat steht im Therapieprozess immer - ausgesprochen oder unausgesprochen
- im Mittelpunkt: die Lebensumstände vor der Tat, die Gefühle und
Probleme, die zum Zeitpunkt der Tat aktuell waren, werden beschrieben und therapeutisch
aufgearbei-tet. Der Täter lernt, sich als Agierenden, als Aktiven, zu begreifen
und anzunehmen. Er erlernt kommunikative Basisfertigkeiten und bekommt Hilfe
bei der Entwirrung des Chaos im Kopf und im Gefühl.
Die therapeutische Beziehung basiert auf einem gemeinsam formulierten Arbeitsbündnis,
einem Rahmenvertrag. Der Therapeut achtet auf die Einhaltung; beide - Klient
und Therapeut - sind am Prozess der Veränderung beteiligt. Regelmäßigkeit
und Zuverlässigkeit gehören zu dem äußeren Rahmen und haben
eine stabilisieren-de Funktion.
Therapie mit Gewalt- und Sexualstraftätern ist erfolgsorientiert mit dem
Ziel, kogni-tive und emotionale Veränderungen zu bewirken und neue Vorfälle
zu verhindern. Die Therapieziele werden sowohl von dem Klienten also auch von
dem Therapeuten benannt und gesetzt, beispielsweise Übernahme der Verantwortung
für die Tat, Entwickeln von Opferempathie und Selbstkontrolle, Regulieren
der Emotionen und Impulse, Übernahme der sozialen Perspektive, Verbesserung
des Realitätsbezuges, Akzeptieren, Anerkennen und Entwickeln von Werten,
Stärken des Selbstwertge-fühls, Installieren von "roten Ampeln"
im Kontext der Straftat.
Für die unterschiedlichen Zielgruppen wurden jeweils spezifische Konzepte
entwi-ckelt. Für Jugendliche, die sexuell übergriffig wurden, gibt
es ein speziell entwickel-tes Therapieprogramm.
Mit der Einführung des Platzverweises bei häuslicher Gewalt wurde
deutlich: eine langfristige Veränderung der Situation der Frauen und insbesondere
auch der Kinder ist nur erreichbar, wenn sich auch die gewalttätigen Männer
verändern.
Beratung und Therapie können Wege eröffnen, sich mit den eigenen Gewaltanteilen
zu beschäftigen, Impulse kontrollieren und Beziehungen respektvoll leben
zu lernen. Seit Februar 2002 bieten zwei Therapeuten des Instituts Systegra
im Auftrag des Landratsamtes Ostalbkreis einmal wöchentlich Beratung und
Therapie für Täter häuslicher und sexuelle Gewalt in unterschiedlichen
Settings an. Gewalttätige Männer werden unter anderem und insbesondere
im Rahmen des Platzverweisverfahrens auf das Beratungs- und Therapieangebot
aufmerksam gemacht.
Das Therapie- und Beratungsangebot ist vorrangig Tätern vorbehalten, die
häusliche und/oder sexuelle Gewalt ausgeübt haben. Aber auch Jugendliche
mit einem Ge-waltdelikt werden von der Jugendgerichtshilfe an Systegra verwiesen.
Das Land-ratsamt Ostalbkreis nimmt mit diesem Modell eine Vorreiterrolle in
Baden-Württemberg ein.
Jugendliche und Männer mit einem Sexualdelikt kommen aus unterschiedlichen
Überweisungskontexten. Ihnen wird Therapie nahe- bzw. auferlegt von Jugendge-richtshelfern
und Bewährungshelfern, von Richtern und Staatsanwälte, von Mitarbei-tern
der Anlauf- und Beratungsstellen, von der Polizei, um nur einige zu nennen.
Das Therapie- und Beratungsangebot gilt für Jugendliche und Erwachsene,
Männer und Frauen. Es gibt keine Altersbegrenzung. Ziel der Therapie ist
die Beendigung der physischen, psychischen oder sexuellen Gewalt.
Die erste Beratungseinheit umfasst sieben Gespräche und stellt ein in sich
abge-schlossenes Modul dar. Ziel ist, Denk- und Verhaltensmuster zu erkennen
und zu benennen, die dem eigenen Lebensentwurf nicht entsprechen, die sich auf
Gewalt als Mittel zur Konfliktlösung beziehen, die Macht und Ohnmacht als
beziehungsges-taltende Elemente beinhalten. Die Klienten werden motiviert, über
den juristisch definierten Zeitraum hinaus, Therapiegespräche zu führen.
Sie erhalten unabhängig von ihrer Entscheidung eine Bestätigung für
ihre Teilnahme an den Beratungsge-sprächen zur Vorlage bei der Staatsanwaltschaft.
Die Therapiegruppen sind konzipiert für Männer, die mit dem Gesetz
in Konflikt geraten sind und zu einer Bewährungsstrafe mit Therapieauflagen
verurteilt oder mit einer Bewährungsauflage aus der Haft entlassen wurden
oder sich im gelockerten Vollzug befinden.
Im Vordergrund steht die Straftat. Ziel ist, die Verantwortung für die
Straftat zu übernehmen, aggressive und sexuelle Impulse kontrollieren zu
lernen und alternative Denk- und Handlungsweisen in den Alltag zu integrieren.
Methoden und Ziele sind unter anderem:
· Sensibilisierung für (Konflikt)Situationen und eigene sowie fremde
Verhal-tensmuster: Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung
· Erkennen eigener, tradierter Reaktionsmuster, die für die persönliche
Weiter-entwicklung hinderlich sind
· Erproben von alternativen Handlungsmustern
· Reflexion der Straftaten
· Entwickeln von Opferempathie
· Umgang mit Nähe und Distanz
· Erarbeiten alternativer Konfliktlösungsstrategien
· Modifizierung des Selbstbildes durch Feedback im interaktiven Prozess
In der Tradition der von Virginia Satir im Rahmen der Familienrekonstruktion entwickelten Skulpturarbeit werden generationsübergreifende familiäre Muster und ihr Einfluss auf das Berufsleben betrachtet.
Das Wochenendseminar dient dazu, sich der eigenen Rolle und Position in unterschiedlichen Systemen bewusst zu werden, mit dem Ziel, Kompetenz und Professionalität weiter zu entwickeln.
Zielgruppe: Fachkräfte aus dem sozialpädagogischen, psychosozialen und therapeutischen Bereich
Systemisches Denken in pädagogischen Kontexten erschafft neue Sichtweisen und Handlungsansätze für die pädagogische Praxis, für Erziehung und Unterricht. Die Gestaltung der Kommunikation in Betreuungs- und Lernbeziehungen steht im Mittelpunkt des Seminars. Zugleich wird der Blick geöffnet für das soziale Umfeld der Kinder und Jugendlichen, deren Freunde und Familie, Lebensmuster und -maximen.
Die Einführung in systemisches Denken und Handeln umfasst unter anderem folgende Themen, die allerdings nur angeschnitten werden können, aber neugierig machen sollen auf eine tiefer gehende Beschäftigung mit systemischer Pädagogik:
Zielgruppe: LehrerInnen, MitarbeiterInnen von Einrichtungen der Jugendhilfe und Kindergärten
Zielgruppe: Fachkräfte der Jugendhilfe
Supervision ist eine Form berufsbezogener Beratung. Sie fördert – auf dem Hintergrund des jeweiligen institutionellen Kontextes und der individuellen Biographie – personale und soziale Fähigkeiten und professionelle Fertigkeiten im Arbeitsalltag. Durch den Wechsel von Innenperspektive und Außenperspektive wird ressourcenorientiert die Handlungskompetenz erweitert.
Die von den TeilnehmerInnen eingebrachten Fälle, Fragen und Probleme werden anhand unterschiedlicher Methoden – Skulpturen, Aufstellungen, Rollenspiel, Familienbrett – erfasst und Lösungen gemeinsam konstruiert.
Die Gruppe umfasst 8 TeilnehmerInnen, die für den Zeitraum von einem Jahr acht Gruppensupervisionstermine von zwei Zeitstunden im monatlichen Abstand (unter Beachtung der Ferienzeiten) wahrnehmen.
Zielgruppe: Fachkräfte aus dem sozialpädagogischen, psychosozialen und therapeutischen Bereich
Für Fachkräfte aus dem schulischen, sozialpäda-gogischen und
psychosozialen Bereich
8 Sitzungen im Jahr / Gesamtkosten € 360,-
SYSTEMISCHES DENKEN UND HANDELN
EINE EINFÜHRUNG
Für haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter aus al-len sozialen Bereichen
05. und 06. Mai 2006 / Gesamtkosten € 185,-
SCHWIERIGE KINDER UND JUGENDLICHE
EINE EINFÜHRUNG IN SYSTEMISCHE PÄDAGOGIK
Für LehrerInnen, MitarbeiterInnen von Einrich-tungen der Jugendhilfe und
Kindergärten
31. 03. und 01.04.2006/Gesamtkosten € 185,-
BEHINDERTE KINDER, JUGENDLICHE UND ER-WACHSENE ALS OPFER SEXUELLER GEWALT
Für Fachkräfte aus dem pflegerischen, sozialpä-dagogischen und
Sonderschulbereich
07. bis 09. Juli 2006 / Gesamtkosten € 220,-
ELTERNCOACHING
Für Elternpaare und allein erziehende Elternteile
21. Januar 2006 / Kosten € 80,- pro Person
JUGENDLICHE SEXUALTÄTER
Theorie und Praxis pädagogischer und psychotherapeutischer Interventionen
aus systemischer Sicht
Für Mitarbeiter von Jugendhilfeeinrichtungen, Kindergärten und Schulen,
sowie für psychotherapeutische Fachkräfte
4teilige Fortbildungsveranstaltung von März 06 bis November 06
Kosten je Kursteil € 185,-
Beratung, Therapie und Supervision im Kontext Gewalt
· Familientherapie mit Inzestfamilien und bei häuslicher Gewalt
· Gruppentherapie für jugendliche und erwachsene Sexual- und Gewalttäter
· Einzeltherapie für Menschen mit einer sexuellen und/oder Gewaltproblematik
· Traumatherapie für Opfer von Gewalt
· Supervision und Fachberatung
Pädagogische Diagnostik und gutachtliche Stellungnahmen
Vorbereitung auf die medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) zur Wiedererlangung des Führerscheins
Fort- und Weiterbildung
mehrteilige
FORTBILDUNG 2006
Kollegiale Supervision, auch Intervision genannt, ist eine Form der Gruppen-
oder Teamsupervision ohne professionellen Supervisor und ohne hierarchisches
Gefälle. Sie kann in allen Institutionen etabliert werden. Ziele sind,
· mit Problemen und Belastungen im Arbeits-alltag besser fertig zu werden,
· sich neue Handlungsspielräume zu eröff-nen,
· das berufliche Handeln zu professionalisie-ren,
· die kommunikative Kompetenz zu erweitern und Selbstverantwortung zu
übernehmen.
Kollegiale Supervision steht in keinem Konkur-renzverhältnis zur traditionellen Form der Supervision oder Fallbesprechung. Sie betont je-doch in stärkerem Maße den Selbsthilfegedan-ken und den Wunsch nach Weiterentwicklung der eigenen Professionalität.
Kollegiale Supervision gibt zudem die Möglich-keit, Konflikte im Berufsalltag zeitnah zu bearbeiten, dann, wenn die Fronten noch nicht ver-härtet sind. Sie stärkt die Kompetenz, in Konflikt- und Beratungssituationen förderlich zu reagieren.
Die Fortbildungsreihe richtet sich an Fachkräfte im sozialen Bereich, insbesondere auch an Leh-rerinnen und Lehrer, die in ihrem Arbeitsumfeld eine Intervisionsgruppe ins Leben rufen oder eine bereits bestehende fachlich kompetent strukturieren wollen.
Das Fortbildungsprogramm des Instituts Systegra erfährt 2007 eine Erweiterung:
neben den traditionellen Bereichen "Systemisches Denken und Handeln"
und "Pädagogik und Therapie im Kontext (sexuelle) Gewalt" werden
unterschiedlichste Aspekte des übergreifenden Themas "Kommunikation"
behandelt.
Im Vordergrund steht "Frühes Lernen" und der sozialkonstruktive
Prozess, in dem Kind und Erwachsene gemeinsam Deutungen der Welt herstellen.
Das komplette Fortbildungsprogramm: "systemisches Denken und Handeln" Supervisione und Coaching" "Sexuelle Gewalt" und "Kommunikation", kann hier heruntergeladen (pdf-Datei 0,4 MB) oder bei Systegra angefordert werden.
FORTBILDUNGSREIHE
1. und 2. Veranstaltung
Aspekte der Kommunikation und
Gesprächsführung
· Aktives Zuhören
· Sensibilisieren der Wahrnehmung
· Kontexterweiterung und Reduktion von
Komplexität
· Hilfreiche (systemische) Fragen
· Positive Konnotation / Reframing
3. und 4. Veranstaltung
Einführung des Ablaufs einer Intervisionssitzung
· Schilderung der anliegenden Fälle
· Präferenzbildung der Gruppe
· Fallschilderung / Auftragsformulierung
· Hypothesen und Lösungen
· Rückmeldungen
5. und 6. Veranstaltung
Training der Gruppenmitglieder, selbst Intervisionssitzungen zu leiten Vertiefung
der oben genannten Inhalte
MODALITÄTEN
Zielgruppe: Fachkräfte aus dem sozialpädagogischen und schulischen Bereich
Fortbildungsangebote 2006
GRUPPENSUPERVISION
Für Fachkräfte aus dem schulischen, sozialpädagogischen und psychosozialen
Bereich
8 Sitzungen im Jahr / Gesamtkosten € 360,-
SYSTEMISCHES DENKEN UND HANDELN
EINE EINFÜHRUNG
Für haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter aus al-len sozialen Bereichen
05. und 06. Mai 2006 / Gesamtkosten € 185,-
SCHWIERIGE KINDER UND JUGENDLICHE
EINE EINFÜHRUNG IN SYSTEMISCHE PÄDAGOGIK
Für LehrerInnen, MitarbeiterInnen von Einrichtungen der Jugendhilfe und
Kindergärten
31. 03. und 01.04.2006/Gesamtkosten € 185,-
BEHINDERTE KINDER, JUGENDLICHE UND ER-WACHSENE ALS OPFER SEXUELLER GEWALT
Für Fachkräfte aus dem pflegerischen, sozialpädagogischen und
Sonderschulbereich
07. bis 09. Juli 2006 / Gesamtkosten € 220,-
ELTERNCOACHING
Für Elternpaare und allein erziehende Elternteile
21. Januar 2006 / Kosten € 80,- pro Person
VOM TEAMGESPRÄCH ZUR KOLLEGIALEN SUPERVISION
Für Fachkräfte aus dem sozialpädagogischen und schulischen Bereich
6 zweitägige Teile von Februar 2006 bis Januar 2007
Kosten je Kursteil € 145,-
Einzeltherapie
· Familientherapie mit Inzestfamilien und bei häuslicher Gewalt
· Gruppentherapie für jugendliche und erwachsene Sexual- und Gewalttäter
· Einzeltherapie für Menschen mit einer sexuellen und/oder Gewaltproblematik
· Traumatherapie für Opfer von Gewalt
· Supervision und Fachberatung
Vorbereitung auf die medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) zur Wiedererlangung des Führerscheins
Fort- und Weiterbildung
Theorie und Praxis pädagogischer und psychotherapeutischer Inter-
ventionen aus systemischer Sicht
mehrteilige
FORTBILDUNG 2006
Theorie und Praxis pädagogischer und psychotherapeutischer Interventionen
aus systemischer Sicht
Sexuelle Übergriffe unter Kindern oder Jugendlichen hat es schon immer gegeben, nur war es lange Zeit ein kaum erforschter Tabubereich, so wie das gesamte Thema der sexuellen Gewalt. Sexuelle Handlungen unter Kindern, so genannte Doktorspiele, galten und gelten als normales sexuelles Probierverhalten. Erst in jüngster Zeit wird diesem Thema differenziertere Beachtung geschenkt.
Wo nun liegt die Grenze zwischen gegenseitiger körperlicher Erforschung, wie sie unter Kindern normaler Neugier entspricht, und ei-nem Übergriff? Welche pubertären sexuellen Praktiken unter Jungen gehören zur normalen sexuellen Entwicklung? Wann handelt es sich um einen jugendlichen Sexualtäter?
Die vierteilige Fortbildungsreihe stellt Fra-gen und gibt Antworten, analysiert die beteilig-ten Systeme und schafft so die Grundlage für einen professionellen Umgang mit Jugendlichen, die zu Tätern wurden und meist auch Opfer waren.
Theorie und Praxis stehen in einem ausgewogenen Verhältnis. Fallbeispiele aus der Berufspraxis der Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden exemplarisch behandelt.
Teil 1
EINFÜHRUNG UND KONTEXTKLÄRUNG
· Konstruktivismus und systemisches Denken
· Sexualität als gesellschaftliches Kon-strukt
· Umgang mit Sexualität im beruflichen Kontext
· Erklärungsmodelle sexueller Devianz und sexueller Delinquenz
Teil 2
TÄTER UND OPFER
· Sexuelle Übergriffe und die Folgen für Täter und Opfer
· Reflexion der eigenen Reaktionen auf Täter und Opfer sexueller
Übergriffe
· Täter-Opfer-Dynamik /
Täter-Opfer-Rollentausch
Teil 3
SEXUALTÄTER
· Umgang mit minderjährigen Tätern in
Jugendhilfeeinrichtungen, Schulen und
Freizeitmaßnahmen
· Sexualanamnese und Prozessdiagnostik
· Tätertherapie / Behandlungsprogram-me
Teil 4
SEXUELLE ÜBERGRIFFE IN INSTITU-TIONEN
· Konsequenzen und Konzeptionen
MODALITÄTEN
Zielgruppe: MitarbeiterInnen aus den Be-reichen Jugendamt und Ju-gendhilfe, LehrerInnen, Erzie-herInnen, pädagogische und therapeutische Fachkräfte
Teilnehmer: max. 10 Personen
Leitung: Anne Lipps
Diplom-Pädagogin, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Psychotherapie
(HPG), systemische Familientherapeutin und Su-pervisorin
Supervision ist eine Form berufsbezogener Beratung.
Sie fördert - auf dem Hintergrund des jeweiligen institu-tionellen Kontextes
und der individuellen Biographie - personale und soziale Fähigkeiten und
professionelle Fertigkeiten im Arbeitsalltag. Durch den Wechsel von Innenperspektive
und Außenperspektive wird ressour-cenorientiert die Handlungskompetenz
erweitert.
Die von den TeilnehmerInnen eingebrachten Fälle, Fragen und Probleme werden anhand unterschiedlicher Methoden - Skulpturen, Aufstellungen, Rollenspiel, Familienbrett - erfasst und Lösungen gemeinsam kon-struiert.
Die Gruppe umfasst 6 TeilnehmerInnen, die für den Zeitraum von 1 Jahr acht Gruppensupervisionstermine im monatlichen Abstand (unter Beachtung der Ferienzeiten) 2 Zeitstunden wahrnehmen.
Zielgruppe: Fachkräfte aus dem schulischen, sozial-pädagogischen und psychosozialen Bereich
Teilnehmer: 4 bis 6 Personen
Termin: nach Vereinbarung
Beginn: sofort
Weitere Fortbildungsangebote 2006
Theorie und Praxis pädagogischer und psychotherapeutischer Interventionen
aus systemischer Sicht
4teilige Fortbildungsveranstaltung von März 2006 bis November 2006
Für Mitarbeiter von Jugendhilfeeinrichtungen, Kindergärten und Schulen,
sowie für psychotherapeutische Fachkräfte
6 zweitägige Teile von Februar 2006 bis Januar 2007
Für Fachkräfte aus dem sozialpädagogischen und
schulischen Bereich, die in ihrem Arbeitsumfeld eine Intervisionsgruppe ins
Leben rufen oder eine bereits bestehende fachlich kompetent strukturieren wollen
"Der Mensch ist unglücklich, weil er nicht weiß, dass er
glücklich ist. Wer das erkennt, wird glücklich. Sofort". (Paul
Watzlawick)
Systemisches Denken hat in den letzten beiden Jahr-zehnten in unterschiedlichen Anwendungsfeldern wie Psychotherapie, Sozialarbeit, Psychiatrie, Pädagogik und Organisationsberatung Einzug gehalten und neue Sicht-weisen und Handlungsansätze erschaffen. Es ist mittler-weile populär, systemisch zu arbeiten. Aber was ist "sys-temisches Denken" eigentlich?
Das Seminar gibt einen Überblick über die historischen Wurzeln in Konstruktivismus und Familientherapie und über Methoden und Mittel systemischen Handelns.
Zielgruppe: Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter
aller sozialer Bereiche
Im Mittelpunkt stehen Kinder und Jugendliche, die in der Schule, im Kindergarten oder in einer Einrichtung der Jugendhilfe auffällig geworden sind, sei es durch extrem aggressives Verhalten oder durch Rückzug aus sozialen Kontakten.
Systemische Pädagogik schaut auf die Lösung statt auf das Problem, sie orientiert sich an Stärken statt an Feh-lern und Defiziten. Kinder und Jugendliche werden als Teil sozialer Systeme und ihre Symptome als Resultat von Störungen der Kommunikation und der Interaktion in diesen Systemen gesehen.
Die Analyse und Vernetzung der beteiligten Systeme gehört ebenso wie die
dadurch gewonnene Perspek-tivenvielfalt und die Erschaffung neuer Wirklichkeiten
im Lern- und Betreuungskontext zu den Grundlagen systemischer Pädagogik.
Zielgruppe: LehrerInnen, MitarbeiterInnen von
Einrichtungen der Jugendhilfe und
Kindergärten
Sich mit sexueller Gewalt gegen Menschen mit Be-hinderungen zu befassen, ist bislang sowohl in der Forschung als auch in der öffentlichen Diskussion weitgehend tabu. Dabei sind Menschen mit Behin-derung ganz offensichtlich wesentlich häufiger Opfer sexueller Übergriffe als nicht behinderte Menschen. Zudem sind die Folgen für diesen Personenkreis besonders verheerend, und die Betroffenen haben nur wenig Zugang zu Therapiemöglichkeiten. Besonders dramatisch gestaltet sich auch die Situation von Menschen mit Behinderung, die in Einrichtungen leben und dort Opfer sexueller Übergriffe geworden sind. Die Betroffenen finden nach Übergriffen nur schwer einen unabhängigen Ansprechpartner.
Ziel der Fortbildungsveranstaltung ist, sexuelle Übergriffe gegen Menschen mit Behinderungen frühzeitig zu erkennen und diesen wirkungsvoll ent-gegenzutreten. Maßnahmen zur Vorbeugung in der jeweiligen Einrichtung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden konzipiert und diskutiert.
Zielgruppe: Fachkräfte aus dem pflegerischen, sozialpädagogischen und Sonder-schulbereich
Die Anforderungen, die im Alltag mit Kindern auftauchen, sind oft vielfältiger und umfassender, als wir uns vorgestellt haben. Wir stehen vor Aufgaben und Problemen und glauben, nicht damit fertig zu werden. Doch die Lösung für jedes Problem liegt in uns selbst. Der Zugang ist oft für den Einzelnen nicht sichtbar, man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht.
Der Kurs "Elterncoaching" ist eine lösungsorientierte Form der Unterstützung für Eltern, die sich weiter-entwickeln und sich und ihren Kindern ein erfülltes Leben ermöglichen wollen.
Zielgruppe: Elternpaare und allein erziehende Elternteile
Zielgruppe
Fachkräfte aus den Bereichen Sozialpädagogik, Erziehung und Bildung, Therapie und Beratung
Ziele
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwerben eine systemische Beratungs- und Handlungskompetenz, die sie in den oben genannten Arbeitsfeldern (sh. Zielgruppe) einsetzen können.
Dauer
Die Ausbildung dauert drei Jahre mit
Gesamtumfang: 553 Stunden
Kosten: 280, - € je Kursteil
(incl. Imbiss und Getränke)
Die Ausbildungsgruppe umfasst maximal 14 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Damit ist sowohl ein intensiver Austausch untereinander, als auch eine individuelle Begleitung durch die Leitung und die Referenten möglich.
Teil 1
Systemtheorie und die Konsequenzen für die Praxis
Teil 2
Systemische Grundhaltungen
Teil 3
Systemische Diagnostik
Teil 4
Ressourcen- und Lösungsorientierung
Teil 5
Familienrekonstruktion
Teil 6
Systemische Interventionen:
Kontext
Teil 7
Systemische Interventionen: Gesprächsführung
Teil 8
Systemische Interventionen:
Methoden und Mittel
Teil 9
Systemische Interventionen:
Methoden und Mittel
Teil 10
Das Beratungsgespräch
Teil 11
Sexueller Missbrauch
Teil 12
(Häusliche)Gewalt und Vernachlässigung von Kindern
Teil 13
Umgang mit Krisen
Teil 14
Praxisgestaltung
Systegra Stuttgart: Ausbildung Systemische Beratung, Weiterbildung und Fortbildung
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